Meldung vom 06.07.2026 2. Delegiertenversammlung am 29.06.2026 in Donaueschingen

Tarifrunde 2026 entscheidet über Sicherheit und Zukunft

Unser 2. Bevollmächtigter Ralf Kleiser am Rednerpult

6. Juli 2026 6. Juli 2026


IG Metall: Tarifrunde 2026 entscheidet über Sicherheit und Zukunft

Delegiertenversammlung: Beschäftigung sichern, Kaufkraft stärken

Villingen-Schwenningen/Donaueschingen – Rund 60 Delegierte und Gäste der IG Metall
Villingen-Schwenningen sind am Montagabend in der Donauhalle in Donaueschingen
zur zweiten Delegiertenversammlung des Jahres zusammengekommen. Im Mittelpunkt
war die bevorstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie – vor dem
Hintergrund einer angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage.

Nach der Begrüßung durch den Zweiten Bevollmächtigten Ralf Kleiser und der
Vorstellung der Gäste berichtete der Erste Bevollmächtigte Thomas Bleile über die
aktuelle Mitglieder- und Finanzentwicklung sowie die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen.

Bleile machte deutlich, dass internationale Entwicklungen direkte Auswirkungen auf die
Region haben: „Die globalen Krisen – vom Konflikt in der Ukraine und im Iran bis zu
drohenden Handelskonflikten – treffen unsere Betriebe unmittelbar. Das spüren die
Beschäftigten hier vor Ort jeden Tag.“ Vor diesem Hintergrund komme der Tarifrunde
2026 eine besondere Bedeutung zu. Es gehe darum, Sicherheit zu schaffen und
gleichzeitig Perspektiven für die Zukunft der Industrie zu eröffnen: „Die Tarifrunde 2026
muss den Spagat schaffen: Wir müssen Beschäftigung sichern und gleichzeitig die
Kaufkraft stärken. Beides gehört zusammen.“

Die Diskussion der Delegierten zeigte deutlich, dass die Erwartungen an die kommende
Tarifbewegung durchaus gemischt sind. Themen wie Inflation, Beschäftigungssicherung
und die Transformation der Industrie standen im Zentrum. Bleile unterstrich die Rolle der
IG Metall als gestaltende Kraft: „Gerade in unsicheren Zeiten brauchen die Beschäftigten
Orientierung und verlässliche Perspektiven. Dafür stehen wir als IG Metall.“